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Auswahl von Exponaten

Begehbare Seifenblase

Wenn man den Ring aus der Seifenlauge zieht, erhebt sich   ein Vorhang aus Seifenhaut, der einen völlig umschließt. Um einen herum wabert ein filigranes Gebilde, dass in allen Regenbogenfarben schillert.
Doch wieso schillert der Vorhang in allen Farben?
Das Geheimnis liegt darin, dass nach einiger Zeit die Seifenlauge nach unten abfließt, was bedeutet, dass die Seifenhaut ist an manchen Stellen dünner und an anderen Stellen dicker wird.
Sichtbares Licht setzt sich aus vielen   verschiedenen Lichtwellen zusammen. Jede Wellenlänge erscheint als eine ganz bestimmte Farbe. Das einfallende Licht wird an den Oberflächen der Seifenhaut reflektiert. Wenn eine Stelle beispielsweise grün schillert, dann ist die Seifenblase an dieser Stelle gerade so dick, dass die grünen Lichtwellen reflektiert werden. Das heißt, sie überlagern sich in Wellenberg und Wellental.
Dieses Phänomen nennt man auch „konstruktive Interferenz.“

Chladni-Platten

Mit einem Geigenbogen wird über den Rand der Platten gestrichen. Die darauf verteilten Sandkörner machen sichtbar, wie die Platte schwingt:
Es gibt Bereiche mit heftigen Schwingungen, die so genannten Schwingungsbäuche. Dort wird der Sand aufgewirbelt. Und es gibt Bereiche, in denen sich die Platte überhaupt nicht bewegt, die Schwin-gungsknoten. Dort sammeln sich die Sandkörner.
Wird die Platte an anderer Stelle in Schwingungen versetzt oder an einem Punkt festgehalten, so ergibt sich ein anderer Klang und ein anderes Schwingungsbild.
Die Plattenschwingungen wurden von Herrn Ernst Florens Friedrich Chladni 1787 untersucht.

Coriolis-Brunnen

Wasser, das eine horizontal im Kreis geführte Düse verlässt, die zur Drehachse zielt, nimmt beim Weg durch die Düse an deren Bewegung teil und wird deshalb in Bewegungsrichtung mitgenommen. Dadurch spritzt das Wasser nicht genau zur Drehachse, sondern in Bewegungsrichtung daneben.
Wasser, das von der Drehachse weg spritzt, wird ebenfalls in Bewegungsrichtung mitgenommen. Weiter weg von der Achse müsste es aber schneller werden, um mit der Drehung mitzuhalten, denn „außen rum“ bedeutet einen längeren Weg als „innen rum“.
Da das Wasser nach Verlassen der Düse frei fliegt, behält es seine (horizontale) Geschwindigkeit bei, hat also nicht die außen erforderliche höhere Geschwindigkeit und bleibt deshalb zurück. Ein kleiner Innenring und ein großer Außenring mit Düsen lassen sich gemeinsam um eine vertikale Achse drehen. Das von außen nach innen spritzende Wasser eilt der Drehbewegung voraus, das von innen nach außen spritzende Wasser bleibt dagegen hinter der Drehbewegung zurück.

Verflixtes T

Vier hölzerne Teile unterschiedlicher Form lassen sich zu einem „T“ zusammenlegen.

Die besondere Schwierigkeit besteht darin, dass auf den ersten Blick zu wenige rechte Winkel zur Verfügung stehen: Man muss etwas „um die Ecke“ denken, um diese Aufgabe zu lösen.

Drehimpuls

Der Drehimpuls ist eine physikalische Erhaltungsgröße, die besagt, dass jeder rotierende Körper Drehimpuls speichert und wieder abgibt, sobald sich die Drehung verlangsamt.
Mit anderen Worten bedeutet dies, dass man einem Körper zunächst Drehimpuls zuführen muss um ihn in Rotation zu versetzen.
So auch bei diesem Exponat.
Man führt dem Rad Drehimpuls zu, indem man es dreht. Hält man es beim Drehen senkrecht und lässt es dann los, dreht sich das Rad wider erwarten im senkrechten Zustand weiter, da sich die Drehung verlangsamt und der Drehimpuls somit wieder abgegeben wird.

Drehspiegel

Ein einfacher Spiegel vertauscht links und rechts, das Bild ist „spiegelverkehrt“. Zwei Spiegel, die im rechten Winkel zueinander angeordnet sind, spiegeln das Spiegelbild nochmals: Das spie-gelverkehrte Bild wird spiegel-verkehrt. Somit erscheint es seitenrichtig, man sieht sich selbst genau so wie es eine Person tut, die einem gegenüber steht.
Doch was passiert, wenn der seitenrichtige Spiegel gedreht wird? Sieht man sich   bei bestimmten Spiegelstellungen auf dem Kopf oder bleibt das Bild – wie in einem einfachen Spiegel – immer gleich? Bei welchen Spiegelstellungen wird tatsächlich „oben“ und „unten“ vertauscht?
Die Station lädt dazu ein, sofort mit dem Experimentieren anzufangen. Kleinere Gruppen kommen schnell über die Beobachtungen ins Gespräch.

Fernsehgenerator

Durch die eigene Leistung ist es möglich, Strom zu erzeugen! Mit dem Fahrradantrieb wird der Generator in Drehung versetzt und dadurch elektrische Energie erzeugt, die den Fernseher und eine kleine Kamera antreibt. Das Fernsehgerät hat eine Nennleistung von 60 Watt, die Kamera von etwa 5 Watt. Diese Leistung muss der Generator liefern. Da dort und bei der Kraftübertragung Reibungs-verluste auftreten, müssen beim Pedal-treten etwa 100 Watt geleistet werden, um das Fernsehgerät in Betrieb zu nehmen.
Die Leistungsfähigkeit des Menschen wird üblicherweise mit etwa 70 W angegeben. Für ein Pferd rechnet man mit etwa 700 W, also 1PS (1PS=736W).

Klick-Klack

Das bekannte Schreibtischexperiment wird durch verchromte Stahlkugeln (Durchmesser etwa 6 cm) zu einem beeindruckenden und ästhetisch ansprechenden Blickfang.
Das unmittelbare Experimentieren materialisiert gewissermaßen den Satz von der Erhaltung des Impulses. Das gleichmäßige "Klick-Klack" bildet ein angenehmes Hintergrundgeräusch.
Früher ging man davon aus, dass sich die Bewegung allmählich verbraucht. Erst Galilei erkannte vor etwa 400 Jahren, dass – wenn man die Reibung ausschalten könnte – die Bewegung für alle Zeit gleich bleiben würde. Newton gab der Bewegungsgröße den Namen Impuls.

Handbatterie

Bei dieser „Batterie“ wird das Elektrolyt durch den menschlichen Körper gebildet.
Die linke Hand wird auf die linke Eisenplatte gelegt und die rechte Hand auf eine der anderen Metallplatten.
Sodann entsteht eine Spannung, was am Ausschlag   des Voltmeters zu erkennen ist.
Die Höhe der entstehenden Spannung hängt von den gewählten Metallen ab.

Hohlspiegel

Ein Hohlspiegel bietet eine Vielzahl von optischen Eindrücken. Er wird meistens als Vergrößerungsspiegel benutzt.
Blickt man aus geringem Abstand in den Hohlspiegel, sieht man sein Gesicht vergrößert.
Entfernt man sich langsam und schaut dabei in den Spiegel, wird das Spiegelbild immer größer, bis das Bild schließlich umkippt: das Spiegelbild des Gesichtes steht auf dem Kopf und wird mit zunehmendem Abstand kleiner.

Kartesischer Taucher

Den Kartesischen Taucher gibt es in einer Vielzahl von Ausführungen und Größen.
Eine kleine Flasche, die etwas Luft enthält, kann durch Änderung des Druckes in der Flüssigkeit schweben, schwimmen oder sinken. In der Ausgangsstellung schwimmt diese am oberen Ende des Zylinders.
Erhöht man den Druck im Zylinder, wird die Luftblase im Objekt zusammen-gedrückt. Dadurch wird der Auftrieb geringer und es taucht ab.
Lässt der Druck nach, taucht das Objekt wieder auf.

... und viele mehr! Fragen Sie uns!

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